Boris Alexej (Stuttgart)

Schauspieler

Geboren 1973 in Leningrad, UdSSR, hielt er es nicht lange in der Schule aus und machte deswegen schon mit 16 Abitur. Anschließend ging er auf die Hochschule für Film und Theater in Leningrad in die Klasse von L. Dodin. Doch er hielt es auch in der Sowjetunion nicht lange aus und so verließ er das Land Richtung Deutschland. Kurz darauf brach die Sowjetunion zusammen. In Stuttgart besuchte er die Schauspielschule bei Frieder Nögge, wo er viele Leute kennen lernte, mit denen er immer noch zusammenarbeitet. Allerdings hielt er es auch dort nicht lange aus und so ließ er sich von verschiedenen Bühnen engagieren, wo er auch nicht länger, als zwei Jahre blieb. Dieser Umstand brachte ihn auf die Idee mit eigenen Stücken unter dem Namen "BORIS&Konsorten" auf Tournee zu gehen und bei verschiedenen Festivals manchmal verschiedene Preise zu gewinnen. Und so spielt er immer wieder in verschiedenen Städten, wo er nicht lange aushalten muss und immer gerne wiederkommt.
www.boris-konsorten.de

Antonio Andrade (Sevilla)

Gitarre

in Puebla de Cazalla geboren - einem der traditionsreichsten Dörfer, den Flamencogesang betreffend - wuchs er in einer Familie von "aficionados", sogenannten Flamenco-Liebhabern, ganz in der Kultur dieser uralten Kunstform auf. Sein Onkel ist José Menese, eine lebende Legende unter den Flamenco-Sängern. Es verstand sich daher beinahe von selbst, dass Antonio schon in frühester Kindheit mit dem Gitarrespielen begann. Seine Lehrmeister waren Romero de Badajoz, Miguel Perez sr. und jr. sowie Antonio Amador. In seiner Karriere arbeitete er mit Flamenco-Größen wie Javier Barón, Israel Galván, Antonio "El Pipa", Javier Cruz, Sara Baras, Carmen Ledesma, Concha Vargas, Manolo Marín und André Heller. Als künstlerischer Leiter und Produzent der "Compañia Flamenca Alhama & Maria Serrano" hat er sein Können in zahlreichen Tourneen durch die ganze Welt unter Beweis gestellt. Konzertreisen mit "Viva Sevilla", "Flamenco es mi vida" und "Mi Carmen Flamenca" führten ihn von Europa über die USA bis nach Japan.

Pia André (Freiburg im Breisgau)

Tanz, Choreografie und Kampfkunst

Pia André ist Tänzerin, Bewegungspädagogin, Choreografin, Kampfkünstlerin und Lehrerin für Alexandertechnik.
Ihr Hintergrund aus Neuem Tanz, Contactimprovisation, verschiedenen Kampfkünsten (Aikido, Escrima, Stockkampfkunst, Ninjutsu, Capoeira usw.) sowie Theater fließt in ihre Arbeit mit ein.
Sie tanzt, lehrt und forscht seit 1982 in den unterschiedlichsten Zusammenhängen, u.a. Tanz- und Theaterausbildungen, Tanz- und Theaterfestivals, Lehreraus- und -fortbildungen und Kongressen und Trainings für Führungskräfte in ganz Deutschland und Europa.
Sie wirkt mit in internationalen Tanzkompanien und kooperiert mit Musikern, Schauspielern und bildenden Künstlern.
1990 – 1994 war sie Mitglied von »bewegungsart e.V. freiburg«, wo sie weiterhin in den Aus- und Fortbildungsklassen unterrichtet.
Sie entwickelte eine eigene Bewegungskunst aus der Synthese von Neuem Tanz, Kampfkunst und Körperarbeit, die den gesamten Menschen (Körper und Geist) einbezieht. 

Juliane Bacher (Stuttgart)

Schauspiel, Yoga, Body-Mind Centering

Juliane schloss das Schauspielstudium an der Musikhochschule Stuttgart mit Diplom ab. Es folgten Engagements an der Landesbühne Esslingen, am Forum Theater Stuttgart, Theater Lindenhof Melchingen, in der freien Theaterszene in Stuttgart und in verschiedene Kurzfilmprojekte. Sie machte die Sivananda-Yogalehrer-Ausbildung und später ihren Abschluss als Somatic Movement Educationer für Body-Mind Centering. Meine Tätigkeitsfelder befruchten sich gegenseitig und es erwachsen dadurch immer neue Inspirationen. Yoga gibt mir Klarheit, Standfestigkeit und Flexibilität. Body-Mind Centering in seiner Ganzheitlichkeit und Vielfalt schafft Grundlagen und Verbindungen und kann sowohl in verschiedenste Bewegungs- und Körperarbeitsmethoden, als auch in künstlerische Arbeit mit einfließen. Durch die Schauspielausbildung wurden meine Präsenz und mein Einfühlungsvermögen gefördert und somit kann ich mich sehr gut auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen. Die Arbeit mit u.a. älteren Menschen erfüllt mich mit tiefem Respekt und Dankbarkeit. Sie lässt mich an verborgenen, oftmals vergessenen Qualitäten, Wissen und Erfahrungsschatz teilhaben.

Jasmin Bachir (Ludwigsburg)

HipHop Tanz und Pädagogik

Jasmin Bachir kam bereits in frühster Kindheit mit dem Tanzen in Berührung. Über den Ballettunterricht entwickelte sich ihre Leidenschaft zu weiteren Stilrichtungen wie HipHop, Modern und Jazz. Von 2005 bis 2008 absolvierte Jasmin ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin und Tänzerin an der Tanzakademie Minkov in Winnenden.
Danach folgten immer wieder längere Auslandsaufenthalte u.a. in Paris, New York, L.A. und London, wo sie sich von der internationalen Tanzszene inspirieren ließ und neue Eindrücke gewonnen hat. Im Jahr 2009 gründete Jasmin zusammen mit ihrem Bruder Bilal ihre erste eigene Crew. Anfangs noch unter dem Namen «plan B» wurde das Projekt stetig ausgebaut und entwickelte sich zur heute bekannten «Culture Clash Crew». Dabei steht neben dem Tanzen auch der Zusammenhalt im Vordergrund, so dass Jasmin ihre Crew auch als kleine zweite Familie bezeichnet.

Ein weiterer Höhepunkt war im Frühling 2013 die Teilnahme mit ihrem Bruder Bilal als «GuessWho» bei der bekannten PRO7-/SAT1-Fernsehproduktion «Got to Dance». Unter über 500 Acts schafften es beide bis ins Halbfinale.
Aktuell arbeitet Jasmin freiberuflich als Choreografin und Tänzerin.

Angus McLean Balbernie (GB)

Choreographie, Tanz

Angus entwickelte bis heute 85 Produktionen. Er arbeitet und unterrichtet auf der ganzen Welt, u.a. am EDDC/artEZ in Arnheim und am Dartington College of the Arts in Schottland. Zur Zeit arbeitet er als Dozent für Choreographie an der Northern School for Contemporary Dance/NSCD in England und als Gastprofessor am LEM in Buenos Aires. Wenn er nicht unterrichtet, entwickelt oder doziert, lebt er auf einem Hügel in der Provence, wandert und spielt mit seiner linken Hand schlecht Banjo. 2015 hat er beim Festival »VielFalten«, der Tanz- und Theaterwerkstatt, den Workshop »Jeder Knochen hatein Lied« geleitet und war in der Performance »UNTER UNS! Das Generationenprojekt: Jess trifft Angus - Episode2«, silke Z. resistdance zu sehen.

Anna Barth (Berlin)

Butoh

Freischaffende Tänzerin und Choreographin. Sie bewegt sich als Grenzgängerin im Spannungsfeld west-östlicher Tanzkunst. Mit dem Hintergrund einer Ausbildung im Modernen Tanz bei Alwin Nikolais und Murray Louis in New York und einem mehrjährigem Studium bei dem Altmeister des Butoh Tanzes Kazuo Ohno, sowie seinem Sohn Yoshito Ohno in Japan, widmet sie sich seit 1995 der Entwicklung einer eigenen Tanz- und Körpersprache, die menschliche Elementarerfahrungen erforscht und thematisiert. Im Mittelpunkt ihrer Kreationen steht die Improvisation. Einen wesentlichen Kern ihrer Arbeit bildet dabei das dem Körper eingeschriebene Gedächtnis. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin, Duo– und Ensemble Arbeiten, experimentelle Projekte mit internationalen Künstlern der Genre Improvisierte / Zeitgenössische Musik, Literatur, Fotografie und Bildende Kunst sowie Unterrichtstätigkeit. Seit 2004 leitet sie das von ihr gegründete TanzArt Labor Berlin.

Benjamin Bock (Stuttgart)

Tänzer

Als Ingenieur spezialisiert auf Aerodynamik sucht er im Tanz den künstlerischen Gegenpol zu seinem technischen Umfeld. Seit 2004 unterrichtet er Breakdance. Sein Ziel ist es die Kenntnisse im Swing, Salsa und dem Urbanen Tanz miteinander im New Style Hustle zu vereinen.

Andrea Böge (Stuttgart)

HipHop Tanz und Pädagogik

Andrea wurde in London, Paris, New York und Los Angeles ausgebildet. Ihr „special“ ist der Hip Hop mit seinen Stilrichtungen Locking, House, Popping und New Style, den sie mit modernen Tänzen erweitert. Sie ist Mitglied des Choreografen-Teams „Dance Unity“ und tanzt mit der Company „E-Motion“ Urban Hip Hop Theatershows, mit der sie 2008 auch zur „Tanzplattform“ nach Hannover eingeladen wurde und international tourte. Sie choregrafiert u.a. für die „Junge Oper“ in Stuttgart (Gegen die Wand, Die Taktik).

Ariane Brandt (Stuttgart)

Tanz und Pädagogik

Ariane hat ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin und Tanzpädagogin an der staatl. anerkannten Ballettfachschule Ronecker, Stuttgart-Fellbach und an der Immo Birgit B. Buhl Schule für zeitgenössischen Tanz in Nürnberg absolviert. Sie arbeitet als freie Tänzerin im In- und Ausland für Choreograph_innen wie u.a.: Mikko Jairi, Carlos Matos, Carlos Cortizo, Joachim Schlömer (Theater der Klänge, Düsseldorf ), Patricia Wolf und Marilena Grafakos. Dozentin für Modern Dance an der Tanzakademie Minkov, New York City Dance School Stuttgart (PDA) und Workshopleiterin deutschlandweit, wie beispielsweise in der Tanzwerkstatt in Konstanz bei Inge Mißmahl, in der Infi nity-School in Radolfzell bei Virginia Biller, in Offenburg bei Nausikaa Gründler sowie im "Mädchenzelt" in Fürth. 

Karolina Buchta (Stuttgart)

Jazz, Ballett, Choreographie, Pädagogik

Diplom-Tanzpädagogin, Tänzerin und Choreographin. Studium an der Ballett- und Tanzakademie NRW. Schwerpunkt in Ballett, modern - und Jazz. Weitere Fortbildung »PDA« an der New York City Dance School in Stuttgart. Derzeit ist sie als Tänzerin und Choreographin in der "Art in Motion Company" aktiv, die von Marilena Grafakos geleitet wird.
www.karolinabuchta.de

Ursel Burkhardt (Ludwigsburg)

Theaterpädagogik

Theaterlehrerin. Bis 2016 Theatermultiplikatorin im Schulbereich und Beratungs- und Psychologielehrerin. Einige Jahrzehnte Erfahrung mit Theaterpädagogik, biografischem Theater, Persönlichkeitsentwicklung, Bühnenästhetik. Freut sich, wenn Menschen ihre eigene Bühne betreten.http://www.boris-konsorten.de/

Suzann Bustani (Heilbronn)

Flamenco

Die Flamencotänzerin und Pantomimin erhielt ihre tänzerische Ausbildung u.a. bei Juana Amaya, Miguel Vargas (Sevilla), sowie Mariquilla (Granada) und hatte als Ensemblemitglied bei Al Alba, Compania Jorge San Telmo, Tierra y Luz und Flamencas Auftritte im In- und Ausland.