Der Eine und der Andere

Tanz- und Theaterprojekt vom Vater und dem Sohne
»...ich werde dir jetzt jeden Tag eine Frage beantworten und eine neue Frage stellen...« - Mails vom Sohn, der Tänzer ist, ziehen nach Südamerika und Mails vom Vater, der Schauspieler ist, retournieren wieder nach Berlin und es entsteht ein Perpetuum mobile der Befragung. Die beiden treffen zusammen - im Namen des Vater und des Sohnes und der heiligen Vernunft - in einem hellen, fein abgezirkelten Laboratorium, um alles herauszufinden über den Einen und den Andern. Sie deklinieren ihre Gefühle durch und zeigen ihre Standpunkte und Beweggründe auf, öffnen ihre Gedanken bis auf die feinsten Verästelungen, um Klarheit zu schaffen und die Schnittstellen der Abhängigkeit, die Bedeutung der Vergangenheit und die Reflexe der Liebe freizulegen. Tanz und Theater sind Mittel um auszudrücken, was im Leben noch nicht gesagt wurde. Das Stück untersucht auch die Frage, inwieweit das Niemandsland der Zwischenmenschlichkeit benennbar ist, oder an welchen Stellen das Wort zerfällt, die Sprache zerbröselt und alles weitere nur noch körperlich, tänzerisch ausagiert werden kann.

VON UND MIT // Felix M. Ott, Franz X. Ott
SZENISCHE EINRICHTUNG // Philipp Becker
CHOREOGRAPHISCHE COACHING // Rob Liethoff

In Kooperation mit Theater Lindenhof Melchingen, Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg und Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin.

Premiere //  // 

16.11.2008
Kunstzentrum Karlskaserne, Kleine Bühne
Weitere Vorstellungen // 27./28. 02.2009, 13./14.11.2009
Melchingen u.a.

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