Re-inventing Nijinsky

Ein Hörspiel in Bewegung

Tanz-/Musiktheater von Fabian Chyle und Mark Lorenz Kysela Chyle/coac zeigen in Koproduktion mit der Tanz- und Theaterwerkstatt das Tanz-/Musiktheaterstück »RE-INVENTING NIJINSKY«. Darin erforschen der Choreograph Fabian Chyle, der Komponist Mark Lorenz Kysela, der Raumbildner Adrian Silvestri, der Videokünstler Alexander Schmidt und der Dramaturg Hans Peter Jahn die Lebensthemen des legendären russischen Tänzers Vaslav Nijinsky: Tanz, Obsession, Liebe, Sex und Wahnsinn. Leitmotiv der Aufführung ist die Suche nach neuen Räumen: für neue Gedanken, neue Formen und neue (Selbst)inszenierungen. Vaslav Nijinsky war schon zu Lebzeiten ein Mythos. Er wurde vor allem berühmt dafür, den Tanz als Interpret und als Choreograph radikal erneuert zu haben. Aber nicht nur Erfolg und Glorifizierung kennzeichnen das Leben Nijinskys: Absturz, Gespaltenheit, Abhängigkeit, Scheitern und Unmöglichkeit waren ebenso Teil seines Lebens. Mit 30 beendete er seine Künstlerkarriere und fristete fortan das Leben eines psychisch Kranken. Nijinskys Gedichte und Tagebuchaufzeichnungen, die er vor allem zu Beginn seiner Krankheit verfasste, dokumentieren die Suche des Künstlers nach Neuem. »RE-INVENTING NIJINSKY« bringt diese Texte in Bewegung und macht sie damit physisch erlebbar. Dennoch ist eine biographische Darstellung der Person Nijinskys nicht das Ziel der Aufführung. Vielmehr sollen die zentralen Themen seines Werkes und seines Lebens in die Gegenwart übertragen und neu erfunden werden. 

Theaterpreis Baden Württemberg, Tanz 2009
Um die vier Aus­zeich­nun­gen in Höhe von ins­ge­samt € 15.000 kon­kur­rier­ten sie­ben no­mi­nier­te Tanz-Kom­pa­ni­en aus der frei­en Szene Ba­den-Würt­tem­bergs. Ge­win­ner des mit 6.000 € do­tier­ten Haupt­prei­ses sowie des Pu­bli­kums­prei­ses ist die Ko­pro­duk­ti­on von Fa­bi­an Chyle COAC und der Tanz- und Thea­ter­werk­statt mit »RE-INVENTING NIJINSKY«. Weitere Infos

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